Haussterbefall

Beim Todesfall zu Hause oder in einem Heim ist als erstes der Hausarzt oder wenn dieser nicht erreichbar ist, der Notarzt anzurufen. Gleichzeitig sollte der Bestatter √ľber den Todesfall informiert und mit ihm ein Gespr√§chstermin oder in besonders dringenden F√§llen ein Termin f√ľr eine sofortige Abholung ausgemacht werden. Beim Tod im Krankenhaus gen√ľgt es, das Bestattungsinstitut anzurufen und einen Termin f√ľr ein Beratungsgespr√§ch zu vereinbaren. Alles Weitere wird von Ihrem Bestattungsinstitut √ľbernommen.

 

Sobald vom Arzt die Todesbescheinigung ausgestellt wurde, kann der Verstorbene abgeholt werden, muß aber nicht.
Immer öfter möchten sich Angehörige in Ruhe, ohne Zeitdruck, verabschieden, manchmal auch im Rahmen einer Hausaufbahrung. Klären Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Bestattungsinstitut ab.

 

Ja. Bei uns ist gewährleistet, dass rund um die Uhr ein persönlicher Ansprechpartner den Anruf entgegennimmt.

 

Feuer-, See-, Anonyme- und Alternative Bestattung

Der Verstorbene zu Lebzeiten und, wenn diese nicht vorliegt, der nächste Angehörige,
d. h. Ehepartner, Eltern, Geschwister, Enkel, Lebensgefährte usw.

 
Es kann eigene Kleidung verwendet werden. Bei einer Feuerbestattung ist darauf zu achten, dass diese aus Naturfasern (Baumwolle, Seide, Leinen) ist. Ist keine derartige Garderobe zur Hand, bieten wir Ihnen eine Auswahl an geeigneter Sterbebekleidung an.
 

In Deutschland unterliegt die Asche eines Verstorbenen dem gesetzlichen Friedhofszwang,
d. h. die Urne darf nicht an die Angehörigen zur Aufbewahrung zuhause ausgehändigt werden. Möchten Sie jedoch die Aushändigung der Urne, dann beraten und helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

Vom Eintreffen des Verstorbenen bis zur Urnenbestattung wird jedem Sarg ein Schamottstein mit eingelassener Nummer beigegeben, der nicht verbrennt und die Asche zweifelsfrei kennzeichnet.

 
Ja, der Sarg wird zusammen mit dem Verstorbenen eingeäschert.
 

Der Sarg mu√ü f√ľr die Kremierung zugelassen sein. Es gelten hier die Bestimmungen des BVSI - Bundesverband der deutschen Sargindustrie und die VDI Richtlinien 3891 f√ľr Krematorien.

 
Einer Seebestattung geht immer eine Ein√§scherung voraus. F√ľr eine Seebestattung ist es zwingend, dass eine pers√∂nlich geschriebene Willenserkl√§rung des Verstorbenen vorliegt.
 

Die Diamantbestattung ist keine Bestattung. Ein Teil der Asche des Verstorbenen wird durch ein spezielles Verfahren zu einem Diamant gepresst und kann als Schmuckst√ľck getragen werden. In Deutschland ist dies nicht erlaubt.

 
Bei einer Baumbestattung wird die Urne am Fu√üe eines Familien- oder Gemeinschaftsbaumes beigesetzt. Dieser Baum kann bereits zu Lebzeiten in einem Ruheforst oder Friedwald ausgesucht werden. Solche W√§lder gibt es mittlerweile in verschiedenen Waldgebieten Deutschlands. Baumbestattungen sind auch auf einigen Friedh√∂fen, so z. B. auf dem M√ľnchner Waldfriedhof m√∂glich
 

Verabschiedung/Trauerfeier

Die Feierlichkeiten sollten die Pers√∂nlichkeit des Verstorbenen widerspiegeln. Es gibt wenige Grenzen bei der Gestaltung durch Reden, Rituale, Musik, Blumenschmuck und Dekoration. Trauerfeiern zur Feuerbestattung m√ľssen nicht auf Friedh√∂fen stattfinden. Einige Bestatter verf√ľgen √ľber eigene R√§umlichkeiten. Auch unser Bestattungshaus bietet sich f√ľr individuelle Trauerfeiern an.

 

Mittlerweile verf√ľgen eine Reihe von Bestattungsinstituten √ľber eigene Abschiedsr√§ume, so dass vor der √úberf√ľhrung zum Beerdigungsfriedhof oder ins Krematorium in aller Ruhe nochmals Abschied genommen werden kann. Im Gegensatz zu vielen Abschiedsr√§umen am Friedhof ist hier meist eine sehr pers√∂nliche Atmosph√§re gewahrt. Auch wir bieten Angeh√∂rigen in unserem Bestattungshaus diese M√∂glichkeit.

 

Bestattung allgemein

Nach den Bestattungsgesetzen der Bundesländer sind bestattungspflichtig:
1. der Ehegatte, in den meisten Bundesländern ist dem der Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz gleichgestellt, die volljährigen Kinder, die Eltern und andere nahe Angehörige (wie Großeltern, Enkelkinder, Geschwister)
2. die Personensorgeberechtigten
3. der Betreuer, soweit die Sorge f√ľr die Person des Verstorbenen zu dessen Lebezeiten zu seinem Aufgabenkreis geh√∂rt hat.
 
Unter Bestattungspflicht versteht man die Pflicht, nach dem Ableben eines Menschen daf√ľr zu sorgen, dass dieser eine ordnungsgem√§√üe Bestattung erh√§lt. Die Bestattungspflicht ist in Deutschland in den entsprechenden Bestattungsgesetzen der L√§nder geregelt. Die Bestattungspflicht ist nicht mit dem Erbrecht verbunden. Auch wenn die Erbschaft ausgeschlagen wird oder keine Erbschaft vorhanden ist, besteht diese gesetzliche Bestattungspflicht.
 

Eine Bestattung ist fr√ľhestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes zul√§ssig. Ausnahmen sind auf Antrag m√∂glich. Sp√§testens nach 96 Stunden muss der Verstorbene in der Regel bestattet sein oder, wenn er nach den Bestimmungen der Bestattungsverordnung √ľberf√ľhrt werden soll, √ľberf√ľhrt werden.

 
Nein, da die Testamentseröffnung in den meisten Fällen erst nach der Bestattung erfolgt.
 
Geburts- bzw. Abstammungsurkunde bei Ledigen,
Heiratsurkunde bzw. Familienstammbuch bei Verheirateten,
Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners bei Verwitweten,
Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk oder Scheidungsurteil mit
Rechtskraftvermerk bei Geschiedenen,
Personalausweis oder Reisepass der/des Verstorbenen,
Graburkunde - falls ein Grab vorhanden ist,
Versicherungspolicen, Rentenunterlagen.
Bei nichtdeutschen Staatsb√ľrgern oder bei deutschen Staatsb√ľrgern, die im Ausland geboren wurden, werden die Geburtsurkunde des Verstorbenen im Original und ggf. eine beglaubigte √úbersetzung, sowie der Pass des Ehepartners zus√§tzlich ben√∂tigt.
Ferner, wenn vorhanden: Willenserklärung bei Feuerbestattung, Willenserklärung bei Seebestattung.
 
Ein Erbschein kann von einem Erben, dem Testamentsvollstrecker, einem eventuell eingesetzten Nachlassinsolvenzverwalter oder dem Betreuer eines Erben beim Nachlassgericht beantragt werden. Das ist das f√ľr den letzten Wohnsitz des Verstorbenen √∂rtlich zust√§ndige Amtsgericht. Das Bundesministerium der Justiz hat zum Thema Erbrecht eine eigene Brosch√ľre Erben und Vererben herausgegeben.
 
Vom Bestatter, der diese beim zuständigen Standesamt des Sterbeortes beantragt.
 
Der Bestatter kann nur die Rente eines Alleinstehenden abmelden, da bei Verheirateten Witwen- oder Witwerrente zu beantragen ist. Versicherungen meldet der Bestatter, wenn gew√ľnscht, mittels Vollmacht der Hinterbliebenen ab.
 
Es kann eigene Kleidung verwendet werden. Bei einer Feuerbestattung ist darauf zu achten, dass diese aus Naturfasern (Baumwolle, Seide, Leinen) ist. Ist keine derartige Garderobe zur Hand, bieten wir Ihnen eine Auswahl an geeigneter Sterbebekleidung an.
 
Dies kommt auf die Anzahl der zu erwartenden Trauergäste an. Sterbebilder werden in der Regel beim Trauergottesdienst und bei der Trauerfeier ausgelegt. Ratsam ist es, ein Sterbebild auch bei den Dankschreiben auf Kondolenzbriefe beizulegen.
 
Hanrieder Bestattungen hilft Ihnen auch hier gerne mit zuverl√§ssigen Partnerunternehmen f√ľr Umz√ľge und Wohnungsaufl√∂sungen.
 

Kosten einer Bestattung

Eine Bestattung setzt sich im Wesentlichen aus vier Kostenblöcken zusammen
1. Dienstleistung des Bestattungsunternehmens wie z. B. Trauerfallberatung, Abholung und √úberf√ľhrung, Ausstattung (Sarg, Urne), Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten
2. Amtliche Geb√ľhren wie z. B. Bestattungs- und Friedhofsgeb√ľhren, Geb√ľhr f√ľr Grabkauf, Kirchengeb√ľhr, Sterbeurkunden
3. Fremdauslagen wie z. B. Redner, Zeitungen, Blumen, Trauermahl etc.
4. Folgekosten wie z. B. Grabpflegekosten, Steinmetzkosten

Im Durchschnitt beginnen die Eigenleistungskosten eines seriösen
Bestattungsunternehmens bei ca. ‚ā¨ 1000,-

Als Anhaltspunkt f√ľr die kompletten Bestattungskosten dient die Ver√∂ffentlichung einer Emnid Umfrage aus dem Jahr 2008 mit dem Ergebnis, da√ü Angeh√∂rige im Bundesdurchschnitt ca. ‚ā¨ 6000,- f√ľr eine Bestattung ausgeben.

 
Die Bestattungskosten sind Nachlassverbindlichkeiten. Die Kostentragungspflicht trifft grunds√§tzlich die Erben und besteht ohne R√ľcksicht auf die H√∂he des Nachlasses. Soweit die Bestattungskosten weder vom Erben noch vom vertraglich Verpflichteten zu erlangen sind, trifft die Kostentragung die Verwandten in gerader Linie vgl. ¬ß¬ß 1601, 1615 Abs. 2 BGB. √úbernimmt die Stadt/Gemeinde die Bestattungskosten im Falle einer Ordnungsamtbestattung besteht ein Ersatzanspruch gegen√ľber dem Pflichtigen.
 
Aufgrund der verschiedenen kommunalen Gr√∂√üen (wie z. B. Friedhofsgr√∂√üe, Bev√∂lkerung etc.) w√§re eine einheitliche Friedhofsgeb√ľhrensatzung wohl zu Ungunsten der jeweiligen B√ľrgerinnen und B√ľrger.
 
Die Eigenleistungen des jeweiligen Bestattungsunternehmens k√∂nnen, je nach den W√ľnschen der Angeh√∂rigen, genau so hoch sein wie bei einer Erdbestattung. Lediglich die Folgekosten f√ľr Steinmetzarbeiten und Grabkosten und die kommunalen Geb√ľhren k√∂nnen bei einer Feuerbestattung g√ľnstiger sein.
 
Sofortschutz (keine Aufbauzeit), selbstbestimmte Höhe der Versicherungssumme, hohe Gewinnbeteiligung, zweckgebunden und zugriffsicher in eine Vorsorge.
 
Man kann die Kosten f√ľr die √úberf√ľhrung zum Begr√§bnisfriedhof von einem anderen Ort in Deutschland oder aus dem Ausland durch eine zus√§tzliche √úberf√ľhrungskostenversicherung in H√∂he von bis zu 15.000,- Euro absichern.
 
Soweit der Verstorbene keinerlei Nachlass hat und die Kostentragungspflichtigen (auch Erben) finanziell nicht in der Lage sind, f√ľr die Bestattung aufzukommen, sind die Kosten auf Antrag vom Sozialamt zu tragen. Vorher die Kosten√ľbernahme f√ľr die Bestattung mit dem Sozialamt absprechen.
 
Das Schonverm√∂gen ist im deutschen Sozialrecht derjenige Verm√∂gensanteil, den der Berechtigte vor dem Bezug einer Sozialleistung nicht verwerten muss, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Es geh√∂rt zum Pers√∂nlichkeitsrecht eines jeden B√ľrgers, bereits zu Lebzeiten angemessen f√ľr seine Bestattung zu sorgen. Die Einzahlungen k√∂nnen auf ein Vorsorgekonto (Treuhandkonto) oder durch Abschluss einer Sterbegeldversicherung unwiderruflich festgelegt werden. Diese Gelder sind als sogenanntes Schonverm√∂gen zweckgebunden f√ľr die Bestattung zu verwenden.
 

Bestattungsvorsorge Vollmachten

Die Reglung der eigenen Bestattung zu Lebzeiten. Dazu geh√∂ren z. B. die Festlegung der gew√ľnschten Bestattungsform, die Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten, die Wahl der Ausstattung und eventuell die Wahl der sp√§teren Grabst√§tte.
 
Sterbegeldversicherung (laufende Zahlung oder Einmalzahlung), Einzahlung auf ein Vorsorge- bzw. Treuhandkonto √ľber den Bestatter, Absicherung durch bereits bestehende Sterbegeld- oder Lebensversicherungen.
 
Eine Bestattungsvorsorge sollte auf jedem Fall abgesichert sein. Keiner weiß wie seine finanzielle Situation im Alter sein wird, im Hinblick auf z. B. Pflegefall. Auch Kinder oder Erben könnten eventl. nicht in der Lage sein die Kosten der beauftragten Bestattung zu tragen.
 
Sobald im Bestattungsvorsorge-SCHUTZBRIEF eigenhändig der testamentarische Wille bekundet wurde, ist der Vertrag verbindlich.
 
Der Bestattungsvorsorge-SCHUTZBRIEF kann jederzeit vom Vorsorgenehmer selbst geändert werden.
 
In einer Patientenverf√ľgung fassen Sie schriftlich Ihren Willen √ľber die Art und Weise √§rztlicher Behandlung zusammen. Dies geschieht f√ľr den Fall, dass Sie einmal selbst nicht mehr entscheiden k√∂nnen. So k√∂nnen Sie, obwohl Sie dann aktuell nicht f√§hig sind zu entscheiden, auf √§rztliche Ma√ünahmen Einfluss nehmen und Ihr Recht auf Selbstbestimmung wahren. Eine Patientenverf√ľgung kann jeder verfassen, der die Tragweite und Folgen einer beabsichtigten medizinischen Ma√ünahme verstehen kann. N√§here Informationen finden Sie in der Brosch√ľre: ‚ÄěPatientenverf√ľgung‚Äú des Bundesministerizm der Justiz.
 
Sie dient dazu, dass der Bevollm√§chtigte Handlungen im rechtsgesch√§ftlichen Verkehr ‚Äď z. B. bei Verm√∂gensangelegenheiten, Angelegenheiten der pers√∂nlichen Betreuung und Versorgung (medizinische Versorgung, Pflegevereinbarungen usw.), Versorgungsangelegenheiten (Renten, Versicherungensleistungen usw.) und Steuersachen - im Namen des Vollmachtgebers aus√ľben kann, wenn dieser gesch√§ftsunf√§hig ist, etwa nach einem Verkehrsunfall, einem Schlaganfall oder bestimmten Erkrankungen, z. B. Alzheimererkrankung etc. Eine Altersvorsorge sollte vorausschauend (rechtzeitig) festgelegt werden. N√§here Informationen finden Sie in der Brosch√ľre: ‚ÄěVorsorge f√ľr Unfall, Krankheit, Alter‚Äú des Bundesministerium der Justiz.
 
Hanrieder Bestattungen ist durch die Mitgliedschaft im Bestatterverband Bayern e.V., der Bestatterinnung Bayern und dem Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. mit √ľber 2800 Bestattungsunternehmen bundesweit vernetzt. Ihre Bestattungsvorsorge ist also in besten H√§nden, unabh√§ngig davon, wohin Sie eventuell im Bundesgebiet Ihren Wohnsitz verlegen.
 
Nein.
 

Grabstätten

Der Grabkauf ist in den Friedhofssatzungen der jeweiligen Friedh√∂fe geregelt. Es ist empfehlenswert, sich bei der zust√§ndigen Friedhofsverwaltung zu erkundigen, ob auf dem gew√ľnschten Friedhof bereits zu Lebzeiten ein Grab erworben werden kann. Im Rahmen einer vorsorglichen Regelung √ľbernehmen wir dies gerne f√ľr Sie.
 
Das Nutzungsrecht an Gräbern auf städtischen/gemeindlichen Friedhöfen vergibt ausschließlich die Friedhofsverwaltung. Bei Reihengräbern entspricht das Nutzungsrecht der gesetzlichen Ruhezeit und kann, im Gegensatz zu Wahlgräbern, nicht verlängert werden. Über das Nutzungsrecht stellt die Friedhofsverwaltung dem Grabnutzungsberechtigten,
d. h. dem Erwerber der Grabst√§tte eine Graburkunde aus. Der Grabnutzungsberechtigte bestimmt, welche Personen in der Grabst√§tte beerdigt werden d√ľrfen, wie das Grab angelegt und wie es gepflegt wird.
 
Ein Urnenerdgrab ist ein Erdgrab zur ausschließlichen Beisetzung von Urnen. Bei einer Urnennische handelt es sich in der Regel um einen Urnenplatz in einer oberirdischen Urnenwand.
 
Reihengräber sind einstellige Grabstätten, die der Reihe nach zugeteilt werden. Bei Erdbestattungsreihen- und Urnenreihengräbern entspricht das Nutzungsrecht der gesetzlichen Ruhezeit und kann nicht verlängert werden. Wahlgräber sind in der Regel mehrstellige Grabstätten (Familien- oder Sondergräberstätten), die von den Angehörigen ausgesucht werden können. Hier ist eine Verlängerung der Ruhezeit möglich.
 
Unter Ruhezeit versteht man den Zeitraum, innerhalb dessen ‚Äď berechnet von der letzten Beisetzung ‚Äď ein Grab nicht erneut belegt werden darf. Die Ruhezeiten werden von den jeweiligen Friedhofsverwaltungen bzw. den St√§dten und Gemeinden festgesetzt.
 
Die Vergabe eines Grabplatzes regelt die zust√§ndige Friedhofsverwaltung. Sie gibt auch Auskunft dar√ľber, welche Grabsteine aufgestellt werden k√∂nnen. Auch die Steinmetzbetriebe, die auf den jeweiligen Friedh√∂fen t√§tig sind, erteilen Auskunft.
 
Nein, der genaue Beisetzungsort der Urne wird nicht mitgeteilt und auch die Ablage von Blumen auf dem Feld ist meist nicht gestattet.
 
Die Grabpflege können die Angehörigen selbst vornehmen oder, im Rahmen einer Dauergrabpflege, eine Gärtnerei oder den Bestatter beauftragen.
 

Bestattungsunternehmen

Mit dem Markenzeichen f√ľr Bestatter hat der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. ein Zeichen f√ľr Qualit√§t und Kompetenz besonders qualifizierter Bestattungsunternehmen geschaffen. Bestattungsunternehmen, die das Markenzeichen f√ľhren, erf√ľllen strenge pers√∂nliche, fachliche und betriebliche Kriterien. Diese Anforderungen stehen im Einklang mit der europ√§ischen Norm f√ľr Bestattungsdienstleistungen DIN EN 15017 und garantieren die Einhaltung der anspruchsvollen ethischen und technischen Standards des Bundesverbandes. Die Unternehmen die berechtigt sind das Markenzeichen zu f√ľhren werden in regelm√§√üigen Abst√§nden von unabh√§ngigen Pr√ľfern kontrolliert.
 
Entgegen der weitl√§ufigen Meinung haben Sie immer das Recht, Ihr Bestattungsunternehmen frei zu w√§hlen ‚Äď auch in jenen Gemeinden, in denen die Friedhofsarbeiten an eine bestimmte Firma √ľbertragen wurden. Durch die freie Wahl des Bestatters entstehen bei den hoheitlichen Geb√ľhren keine finanziellen Nachteile f√ľr Sie. Schlie√ülich werden die Kosten f√ľr die Friedhofsarbeiten in der Regel von der zust√§ndigen Gemeinde im Rahmen einer Geb√ľhrensatzung erhoben und sind f√ľr alle B√ľrgerinnen und B√ľrger gleich. Unabh√§ngig davon, f√ľr welchen Bestatter Sie sich entscheiden.
 

Sogenannte Discount Bestatter werben mit besonders g√ľnstigen Preisen f√ľr Komplettbestattungen. Laut Stiftung Warentest verstecken sich hinter dem Angebot im Kleingedruckten oft weitere Kosten z. B. f√ľr √úberf√ľhrung, Kremation oder Grablegung die zu dem beworbenen Preis dann extra noch hinzukommen.

Entscheidend ist somit ein Kostenvoranschlag, in dem die Leistungen detailliert und vollst√§ndig aufgef√ľhrt werden. Ein seri√∂ses Unternehmen muss sich nicht hinter den Kosten einer Bestattung verstecken, vielmehr werden Sie eine detaillierte und transparente Aufstellung aller notwendigen Leistungen und Kosten bekommen. Im Zweifelsfalle ist eine Bestattung auch nicht immer eine Frage des Preises sondern des Wertes, der durch die Auswahl der passenden Trauermusik eines geeigneten Redners oder auch individueller Abschiedsrituale zum Ausdruck gebracht werden kann.