Kommentar zur Berichterstattung „report MÜNCHEN“
Report MÜNCHEN ARD vom 20.08.2007, 21:45 Uhr
Die Sendung beschäftigt sich in einem Beitrag mit angeblicher Abzockerei und dubiosen Machenschaften einzelner Bestattungsunternehmen. Das dort aufgezeigte Verhalten verstößt gegen unsere ethischen Berufsgrundsätze. Diese Methoden werden weder von uns, noch vom Bestatterverband Bayern und seinen Mitgliedern gebilligt. Deshalb distanzieren wir uns nachdrücklich von diesem Verhalten, das die gesamte Branche in Misskredit bringt. Der Verbraucher wird durch ein solches Verhalten verunsichert und die für viele Menschen notwendige Bestattungsvorsorge in ein Licht gerückt, das dem seriösen Verhalten anderer Anbieter nicht gerecht wird.
In dem Bericht trat auch ein Herr Peter Waldbauer auf, der jüngst im Herwig-Verlag ein Buch herausgegeben hat, das ebenfalls angebliche Machenschaften im Bestattungsgewerbe beschreibt. In dem Buch werden diese angeblichen Machenschaften nicht belegt, sondern es basiert im Wesentlichen auf Vermutungen und Legenden vom Hörensagen. Problematisch ist, dass einzelne Verfehlungen einiger „schwarzer Schafe“ dazu benutzt werden, die gesamte Bestattungsbranche zu diffamieren.
Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir, als mit dem Markenzeichen des Bundesverbandes als Qualitätssiegel ausgestattetes Bestattungsunternehmen, solche Praktiken nicht anwenden. Die Markenzeichenbetriebe werden regelmäßig überprüft, um festzustellen, dass ihr Verhalten den gesetzlichen und ethischen Anforderungen genügt.
Toni Hanrieder
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